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Clematis
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Worauf es vor dem Pflanzen ankommt

Eine Clematis richtig pflanzen kann nur, wer sich bereits vor der eigentlichen Aufgabe mit den Bedürfnissen der Waldrebe beschäftigt hat. Die folgenden Aspekte sind besonders wichtig:

Sorgen Sie dafür, dass die Wurzeln Ihrer Clematis den Boden tief durchdringen können. Schwere Lehmböden sollten Sie mit Sand oder Kies durchlässiger gestalten. Sandböden sind gut geeignet, haben aber den Nachteil, dass Wasser und Nährstoffe nicht lange gespeichert werden können. Mischen Sie diese zur besseren Versorgung Ihrer Clematis daher mit Erde. Hierfür können Sie zum Beispiel Blumenerde, Torf oder diese Pflanzenerde verwenden.

Staunässe sollten Sie unbedingt vermeiden. Bei Bedarf dienen Kies oder Splitt unter dem Wurzelballen als Drainageschicht.

Clematis brauchen einen „schattigen Fuß“. Pflanzen Sie Kleingehölze oder buschige Stauden vor Ihre Waldrebe, tragen Sie großzügig Pinienrinde als Mulchmaterial auf oder beschatten Sie den Wurzelbereich mit Steinen und sonstigem, dekorativem Baumaterial (z.B. Dachschindeln oder Natursteine).

Berücksichtigen Sie zudem, dass der Standort zu den Vorlieben der Waldrebe passen muss. Da diese sich je nach Gattung und Zweck unterscheiden können, finden Sie ausführliche Informationen rund um den richtigen Clematis Standort in einem extra Ratgeber.

Möchten Sie die Waldrebe pflanzen und dabei eine Hecke gestalten oder mehrere Gewächse nebeneinander platzieren, messen Sie schon vorab aus, wie viel Platz gebraucht wird. So benötigen Clematis einen Pflanzabstand, der abhängig von der Sorte variieren kann. Dieser sollte bei Vitalba beispielsweise zwischen 80 und 100 Zentimetern liegen, während die Gattung Viticella mit 30 bis 50 Zentimetern zufrieden ist. Die genauen Empfehlungen können Sie den Steckbriefen entnehmen, die wir zu jeder Pflanze für Sie angelegt haben.

Das ist beim Pflanzen der Clematis zu beachten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sind alle Vorbereitungen erledigt, wissen Sie um den richtigen Standort für Ihre Clematis, welche Erde Sie benötigen und wie der Boden beschaffen sein sollte. Nun kann die Waldrebe endlich an ihren Bestimmungsort ziehen. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung soll Ihnen das Vorhaben erleichtern:

Stellen Sie den Topf vor dem Pflanzen für etwa zehn Minuten in ein Wasserbad.

Das Pflanzloch sollte circa doppelt so groß sein wie der Pflanztopf. Sorgen Sie dafür, dass der Grund gut gelockert ist. Bei Bedarf mischen Sie die Gartenerde mit guter Pflanzerde.

Bei starker Wurzelkonkurrenz von anderen Gehölzen oder Stauden empfiehlt sich der Einbau einer sogenannten Rhizomsperre. Dafür kann ein alter Blumentopf oder Eimer mit einem Durchmesser von mindestens 25 bis 30 Zentimetern verwendet werden. Entfernen Sie den Boden des Gefäßes und schneiden Sie den Ring an einer Seite auf, erhalten Sie einen runden Plastik- bzw. Metallstreifen, welcher Ihrer Clematis einen angemessenen Schutz bieten sollte.

Holen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf. Ziehen Sie die Clematis dafür nicht an den Trieben, sondern stellen Sie sie auf den Kopf. Stützen Sie den Wurzelballen mit einer Hand und heben Sie den Topf sorgsam nach oben ab. Danach setzen Sie die Clematis in das vorbereitete Pflanzloch.

Pflanzen Sie Ihre Clematis etwa 5 bis 7 Zentimeter tiefer ein, als dies im Topf der Fall war. Doch Vorsicht: Dies gilt nicht für Wildarten, da diese sehr nässeempfindlich sind und etwas erhöht eingepflanzt werden müssen.

Bei einer Wandbepflanzung an ein Spalier achten Sie darauf, dass der Abstand zwischen Spalier und Mauer mindestens 10 bis 15 Zentimeter beträgt. So kann die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit trocknet schneller ab. Dies hilft auch bei der Vorbeugung der gefürchteten Clematiswelke. Wie Sie Clematiswelke vorbeugen und bekämpfen, können Sie natürlich ebenfalls bei uns nachlesen.

Nach dem Pflanzen drücken Sie den Boden gut an und wässern großzügig. Scheuen Sie sich nicht davor die Fläche rund um das neue Gewächs gut einzuschlämmen. Ein Gießwall sorgt für eine einfachere Bewässerung.

Witterungsorientiertes Gießen ist in den nächsten Wochen essenziell und fördert die Schließung eventueller Hohlräume am Wurzelballen.

Clematis benötigen eine Rankhilfe. Wählen Sie eine aus, die möglichst stabil ist und ausreichend viele Verstrebungen aufweist. Rankhilfen und Bambusstäbe für kreative Eigenkonstruktionen.